Die Engeraner Grünen unterstützen die Dresdnerinnen und Dresdner, die es nicht hinnehmen wollen, dass ihre Stadt von Nazis für die Verbreitung ihrer menschenverachtenden Ideologie missbraucht wird.

Wir rufen alle auf, am 13.2. nach Dresden zu fahren und bei der Blockade des Naziaufmarsches zu helfen.







#1 by Maik Babenhauserheide on 20. Januar 2010 - 00:45
Zitieren
Update:
Grüne üben scharfe Kritik an Kriminalisierung friedlicher Proteste
Astrid Rothe-Beinlich: Auf nach Dresden – Gesicht zeigen gegen Rechts
Mit Unverständnis und Empörung reagiert Astrid Rothe-Beinlich, Mitglied
des Bundesvorstandes von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN, MdL und Vizepräsidentin
im Thüringer Landtag auf die heute stattgefundenen Durchsuchungen in
Dresden und Berlin.
“Dieses Vorgehen werte ich ganz klar als Kriminalisierung friedlichen
Protests. Auch ich gehöre, ebenso wie der gesamte Bundesvorstand meiner
Partei und viele unterschiedliche Vertreter der Zivilgesellschaft zu den
ErstaufruferInnen für ,Dresden nazifrei’ und werde am 13. Februar vor
Ort sein. Dass heute Zentren durchsucht wurden, in denen zum friedlichen
Protest gegen den Missbrauch des Gedenkens in Dresden durch Nazis
mobilisiert wird, ist bitter und führt einzig und allein dazu, dass sich
die Rechtsextremen bestärkt fühlen”, so die bündnisgrüne Politikerin.
“Ziel muss sein, möglichst viele Menschen am 13. Februar dafür zu
gewinnen, gegen den braunen Ungeist und gegen das Vergessen auf die
Straße zu gehen, die Nazis friedlich zu blockieren und deutlich zu
machen, dass Menschenfeindlichkeit und Rassismus allerorten die rote
Karte gezeigt bekommen”, so Astrid Rothe-Beinlich weiter.
“Nun ist mehr denn je Zivilcourage gefragt. Deshalb rufe ich alle
engagierten Bürgerinnen und Bürger auf, jetzt erst recht die
Mobilisierungsmaterialien für Dresden zu bestellen und allerorten für
eine starke Beteiligung an den Protesten zu werben. Die Materialien gibt
es unter: http://www.dresden-nazifrei.de/“, schließt Astrid Rothe-Beinlich.