Umbau/ Erweiterung Lehrerzimmer Gymnasium 2010

Die Anmeldezahlen der SchülerInnen sollen laut Aussage von Frau Binke-Orth ab 2012 zurückgehen. Zurzeit ist das Gymnasium noch proppevoll.

In dieser Situation ist es für uns nicht nachvollziehbar, auf drei große Klassenräume zu verzichten. Das bedeutet unweigerlich, dass z.B. Oberstufengruppen ständig schauen müssen, wo sie die nächste Lernphase verbringen, wo also etwa Klassen in der Sporthalle sind oder im naturwissenschaftlichen Bereich. Eine wirkliche Konzentration, vor allem in der Situation von verkürzter Oberstufenzeit, ist so kaum möglich.

Für uns Grüne wäre es deshalb die beste Lösung, in diesem Jahr nur einen Klassenraum für weitere Lehrerarbeitsplätze zu nutzen und selbstverständlich die unsägliche Toilettensituation zu verbessern.

2010 sollte als Übergangslösung genutzt werden, um danach einen wirklich guten Arbeitsbereich für alle Lehrerinnen und Lehrer des Gymnasiums zu schaffen. Sie haben es verdient!

Ende des Jahres- nach der Klausurphase – kann es so richtig losgehen.

Eine Mensa für das Schulzentrum 2010

Der französische Humanist Francois Rabelais sagte :

„Kinder sind keine Fässer, die gefüllt, sondern Feuer, die entfacht werden wollen.“

Das geht nicht mit leeren Mägen. Ohne Mittagsessen fällt die Aufmerksamkeitskurve total ab; jegliche Aktivität wird extrem gebremst. Für immer mehr Nachmittagsunterricht ist eine Mensa für das Schulzentrum unerlässlich. Der kleine Küchenbereich der Rolf Dircksen Schule reicht nicht aus.

Natürlich ist es in diesem Zusammenhang sinnvoll, auch aus der Realschule eine Ganztagsschule zu machen, um z.B. Fördermittel vom Land zu erhalten. Daran sollten wir alle gemeinsam arbeiten.

Aber schon auf dem Weg dorthin sind Investitionen in die Zukunft nötig, die die Lernmöglichkeiten im gesamten Schulzentrum erhöhen!

Der Zugang zu guter Bildung ist zentral für die Lebenschancen eines Menschen.

Für starke Abschlüsse gebrauchen wir leistungsstarke Schülerinnen und Schüler. Darum wollen wir Grünen unbedingt bereits in diesem Jahr die Mittel für die Mensa im Schulzentrum im Haushalt verankern.

Schule darf aber nicht isoliert betrachtet werden. Die Eltern sollten mit einbezogen werden. Die Mensa könnte z.B. auch noch als Elterncafe genutzt werden, in dem sie parallel zu ihren Töchtern und Söhnen Deutsch lernen, sich austauschen und Projekte planen.

Auf zu neuen Bildungschancen- unterstützt durch eine Mensa im Schulzentrum!!!