Pressemitteilung von Bündnis 90/Die Grünen Enger vom 15.10.2008

 

Die beunruhigende Entwicklung auf den internationalen Finanzmärkten während der letzten Wochen hat bei vielen Menschen eine tiefe Verunsicherung hinterlassen und und die Zweifel an der Richtigkeit neoliberaler Wirtschaftspolitik noch genährt.

Schon länger gestellte Fragen nach dem Nutzen eines weitestgehend deregulierten Marktes bekommen angesichts dieses Marktversagens zusätzliche Nahrung.

Über diese Fragen möchten wir am 23.10.2008 mit Sven Giegold dem Mitbegründer und langjährigem “Gesicht” von ATTAC, Robert Zion dem Autor der “grünen Wirtschaftsdemokratie” und Initiator des “Afghanistanparteitags” und Irmgard Pehle der Kreisvorsitzenden des DGB sprechen.

Dabei wird es zum einen um das Thema Wirtschaftspolitik und die Herausforderungen, die wir angesichts der Globalisierung, der klimatischen Veränderung und der immer knapper werdenden fossilen Energieträger auch ökonomisch bewältigen müssen und zum anderen um die Sozialpolitik und die Konsequenzen, die wir aus den Erfahrungen mit Hartz IV ziehen müssen gehen.

 

Obgleich alle drei GesprächsteilnehmerInnen Grüne sind, dürfen wir gerade zum Thema Sozialpolitik eine durchaus kontroverse Diskussion erwarten, bei der überaus unterschiedliche Ansichten aufeinander prallen.

 

Dieser Abend dürfte also auch für Nichtgrüne interessant werden.

Zumal wir mit Sven Giegold einen Wirtschaftswissenschaftler zu Gast haben werden, der in der Lage ist, das System das zu der derzeitigen Finanzmarktkrise geführt hat leicht verständlich und umfassend zu erklären.

 

Die Diskussion findet am 23.10.2008 um 19:00 Uhr bei Echterbeck in der Bielefelder Str. 33 in Enger statt.

 

Ab 18:00 Uhr werden die VertreterInnen der Presse die Gelegenheit haben, mit unseren Gästen zu sprechen.

 

Weitere Infos finden Sie unter gruene-enger.de