Atomkraft
Mahnwache in Herford
1Die Situation in Japan scheint immer ernster zu werden. Das vom schlimmsten Erdbeben der Geschichte gebeutelte Land muss damit leben, dass das angeblich so geringe Restrisiko zum Ernstfall wurde und die Konsequenzen katastrophal sind.
Atomkraft ist nicht beherrschbar!
Deshalb werden sich am morgigen Montag, den 14.3.2011 zwischen 18:00 und 18:30 Uhr in ganz Deutschland Menschen zu Mahnwachen treffen, um ihre Solidarität mit den Opfern in Japan und ihren Wunsch nach einem raschen Austritt aus der Atomkraft zu bekunden.
Auch am Herforder Linnenbauerplatz findet eine solche Mahnwache statt, wie man auf dieser Karte von AUSGESTRAHLT sehen kann:
Anti-Atom-Mahnwachen auf einer größeren Karte anzeigen
Unsere Gedanken sind bei den Opfern
0Claudia Roth und Cem Özdemir:
„Die Nachrichten zum Zustand des AKW Fukushima machen uns große Sorgen. Offenbar droht den Japanerinnen und Japanern nach der furchtbaren Naturkatastrophe jetzt auch noch ein atomarer GAU. Unsere Gedanken sind bei den Menschen in Japan, wir denken auch an die Rettungskräfte in unmittelbarer Nähe zum Reaktor, die unter Einsatz ihrer Gesundheit und womöglich ihres Lebens gegen die Katastrophe ankämpfen.
Hier bahnt sich offensichtlich eine Katastrophe von unfassbaren Ausmaßen an. Die Kernschmelze hat womöglich schon stattgefunden oder ist im Gange. Offenbar steht eine Freisetzung von Radioaktivität in großem Ausmaß bevor.
Nach dem Erdbeben sind viele Wohnungen in Japan undicht, Fensterscheiben zerbrochen. Das bedeutet, dass die Bevölkerung sich nur schwer gegen radioaktiven Fallout wird schützen können.
Die Informationspolitik der japanischen Behörden ist desaströs. Sie müssen jetzt schleunigst alle Fakten zum Zustand des AKW Fukushima auf den Tisch legen und sofort alle notwendigen Maßnahmen zum Schutz der Bevölkerung einleiten. Die Jahrhundert-Naturkatastrophe in Japan hat alle Regeln außer Kraft gesetzt. Aber der drohende GAU im AKW Fukushima zeigt, dass Atomkraft selbst in einem für alle Eventualitäten gewappneten High-Tech-Land wie Japan eine von Menschen nicht beherrschbare hochgefährliche Risikotechnologie ist. Vorschnell und unüberlegt sind die Beteuerungen von Umweltminister Röttgen, den Menschen in Deutschland drohe selbst bei einem GAU in Japan keinerlei Gefahr und seine unhaltbare Behauptung, die Atomkraftwerke in Deutschland seien sicher.“
Wir stellen uns quer!
0Gegen Atomkraft und Lobbypolitik!!!!!
Das grüne Energiekonzept
0Mit der vollkommen fehlgeleiteten Energiepolitik der Bundesregierung haben wir uns ja schon einmal beschäftigt.
Im folgenden Video geht es nun um die grüne Alternative dazu.
Castorstrecken-Aktionstag in Herford
1Die Engeraner Grünen rufen zur Teilnahme am Castorstrecken-Aktionstag am kommenden Samstag, den 23.10.2010 auf.
Treffkunkt ist der Platz vor dem Herforder Bahnhof, wo Ihr am besten um 10:30 Uhr eintreffen solltet.
Der Demonstrationszug startet um 11:00 Uhr und führt durch die Stadt an EON und der CDU-Geschäftstelle vorbei.
Wir freuen uns auf Euer kommen.
Warum die Laufzeitverlängerungen der Atomkraftwerke 100%ig falsch sind
1Schwarz-Gelb behauptet, die Laufzeitverlängerung der Atomkraftwerke sei notwendig, um die erneuerbaren Energien auszubauen, die Energieversorgung zu sichern und die Strompreise zu stabilisieren. Das ist Quatsch. Die Laufzeitverlängerung blockiert den Ausbau der erneuerbaren Energien. Was noch alles an der Argumentation von Umweltminister Norbert Röttgen falsch ist, erklärt dieses Video.
Anti-Atom-Demo in Düsseldorf
0Die Grünen in NRW haben der schwarz-gelben Bundesregierung einen heissen Herbst versprochen und den sollen VertreterInnen dieser beiden Parteien auch bekommen. Deshalb sind unsere beiden Landesvorsitzenden dieser Tage mit einem Modell eines brüchigen Atomkraftwerkes vor die Landesgeschäftstelle der CDU gezogen und haben an die Parteifreunde der Kanzlerin appelliert, doch lieber der Vernunft als der Chefin zu folgen.
Atommüllendlager in Enger
1Der Ortsverband Bündnis 90/Die Grünen Enger plädiert für Gerechtigkeit.
Warum soll es nur in Gorleben ein Endlager für Atommüll geben? Mögliche Standorte in Enger wurden am Wochenende schon mal getestet.
Atommüllfässer lagen am Barmeierplatz, am Bolldammbach, am Lichtensteinplatz und am Friedhofsdenkmal. Die Fässer wurden zwar mit Interesse betrachtet; aber es bildeten sich keine spontanen Demonstrationen dagegen. Wir können also davon ausgehen, dass hier in Enger Atommüll in Ruhe lagern kann. Wenigstens ein Mitbürger/ eine Mitbürgerin hat die Zeichen der Zeit richtig erkannt und ein Fass zur Entsorgung mit nach Hause genommen. So zeigt sich wahres bürgerschaftliches Engagement!
Eine Entscheidung drängt im übrigen, da die Lagerstätte in der Asse jederzeit einstürzen kann.
Gleichzeitig wurde herausgefunden, dass dort 10 mal mehr Atommüllfässer lagern als offiziell vom Betreiber bekannt gegeben wurde. Dadurch hat sich das Problem verzehnfacht. Bei Gorleben als geplanter Endlagerstätte handelt es sich auch um einen Salzstock, der geologisch wohl kaum besser geeignet sein dürfte als die Asse und Morsleben in Ostdeutschland. (weiterlesen …)
Regierungsviertel erfolgreich umzingelt
0Gestern haben tausende gegen die Laufzeitverlängerung der deutschen Atomkraftwerke demonstriert, indem an einer lauten und bunten Umzingelung des Regierungsviertels in Berlin teilgenommen haben.
Einige Eindrücke von diesem Tag finden Sie in diesem Fotoalbum:
Demokratischer Rechtsstaat oder Atomstaat-Aufruf des ISM
0Im Konflikt um die Laufzeitverlängerung geht es nicht allein um die Energiefrage.
Am Wochenende des 21./22. August wurde in fast allen Tageszeitungen ein „Energiepolitischer Appell“ veröffentlicht. Verfasst und finanziert von den vier deutschen Stromkonzernen, die die 17 deutschen Atomreaktoren betreiben. Unterschrieben von einem illustren Personenkreis aus den Vorstandsetagen von Großunternehmen, von Ex-Ministern und einem Ex-Fußballprofi. 
Sie fordern von der Bundesregierung nicht nur die von CDU/CSU/FDP schon versprochene Aufhebung des sogenannten Konsenses über den Atomausstieg und die Verlängerung der Laufzeiten. Auch die zum Ausgleich der Laufzeitverlängerung geplante Besteuerung atomarer Brennelemente soll fallen. (weiterlesen …)





