Beiträge mit tag "Frauenpolitik
Projekt Fifty-Fifty
0Die grüne Bundespartei hat pünktlich zum Weltfrauentag eine Mitgliederwerbekampagne gestartet, mit der in erster Linie Frauen angesprochen werden sollen.
Von allen deutschen Parteien haben wir mit ca. 38% den größten Frauenanteil. Aber das reicht uns nicht. Wir wollen die Parität, die auf unseren Wahllisten und in unseren Gremien durch unsere strenge Quotenregelung schon Wirklichkeit ist auch unter unseren Mitgliedern erreichen.
Wir wollen nicht weniger als Fifty-Fifty!
Der Stadtverband Enger beteiligt sich aktiv an dieser Kampagne. Wir hoffen, dass wir so einige Frauen dazu ermutigen können, die Politik hier vor Ort aktiv mit zu gestalten.
Die Berliner Erklärung
1Wer diese Erklärung unterzeichnen möchte, muss auf den Link am Ende des Textes klicken.
Seit über 60 Jahren gilt in Deutschland laut Grundgesetz, dass Frauen und Männer gleichberechtigt sind. In der Realität ist die Gleichstellung allerdings noch lange nicht verwirklicht. Die anhaltende Benachteiligung von Frauen in allen gesellschaftlichen Bereichen steht damit im Widerspruch zu unserem Grundgesetz und zu internationalem Recht.
Wir, die Unterzeichnerinnen und Unterzeichner der Berliner Erklärung, wollen diese Ungerechtigkeiten und den dauernden Verstoß gegen Art. 3 Absatz 2 GG nicht länger hinnehmen. Geschlechtergerechtigkeit ist ein Gebot, das es endlich umzusetzen gilt. Deshalb haben wir uns in einem überparteilichen und gesellschaftlichen Bündnis zusammen geschlossen, um im Konsens gemeinsam der Gleichstellung zum Durchbruch zu verhelfen. Wir sind Frauen und Männer aus Politik, aus Verbänden, aus Wirtschaft und Gewerkschaften, aus Wissenschaft und Forschung, aus Kultur und Medien – kurz: aus der ganzen Breite der Bevölkerung. Wir wollen eine gerechte Gesellschaft, die Frauen und Männern die gleichen Verwirklichungs- und Teilhabechancen auch praktisch einräumt.
Renate Künast zum 100. Frauentag
0Gleichberechtigung. Seit hundert Jahren kämpfen Frauen für ihre Rechte. Viel ist erreicht, aber weiterhin ist noch viel zu tun. Renate Künast hat diese Rede anlässliche des Frauenempfangs der Bundestagsfraktion gehalten.
Passend dazu möchten wir noch einmal auf das Programm des anstehenden Frauenaktionsmonats hinweisen.
Frauenaktionsmonat 2011
1Im März ist es mal wieder so weit. Rund um den Weltfrauentag finden im Kreis Herford viele frauenpolitische Veranstaltungen statt, für die wir an dieser Stelle sehr gerne werben.
Über das Bild auf der rechten Seite könnt ihr das Programm als PDF herunterladen.
Ganz besonders möchten wir auf einen ArbeitnehmerInnenempfang des DGB am 8. März in Bünde hinweisen, an dem unter anderem Irmgard Pehle mitwirkt.
Der Bundesverband der Grünen hat derweil einen frauenpolitischen Zeitstrahl veröffentlicht, der einen Rückblick auf die Frauenbewegung und die Rolle der Grünen darin liefert.
Den gibt`s hier:
Faxen für die Frauenquote
4
Im Streit um eine mögliche Frauenquote für Führungspositionen in der Wirtschaft hat die Kanzlerin ein Machtwort gesprochen und eine gesetzliche Regelung ausgeschlossen.
Frau Merkel setzt, wie die zuständige Ministerin, weiterhin auf Selbstverpflichtungen, die sich aber schon als vollkommen nutzlos erwiesen haben.
Jüngste Äusserungen von Herrn Ackermann vermitteln einen Eidruck davon, wie die Männer in den Chefetagen auf mögliche Bewerberinnen reagieren.
Wenn Bankenchefs allen Ernstes sagen, dass es doch toll wäre, wenn die Vorstände der Unternehmen durch einen höheren Frauenanteil hübscher und bunter würden, zeugt das nicht gerade davon, dass hier Frauen als etwas anderes als schmückendes Beiwerk wahrgenommen werden.
Dieses überkommende Denken mächtiger, alter Männer ist der Grund für eine andauernde Benachteiligung von Frauen und die Sinnlosigkeit unverbindlicher Selbstverpflichtungen.
Wir brauchen jetzt eine gesetzliche Regelung!
Wenn auch du für eine Frauenquote protestieren möchtest, klick auf unser Banner und registriere dich bei meineKampagne.
Dort kannst du über einen externen Anbieter ein Fax mit einer Protestnote an das Bundeskanzleramt schicken. Du benötigst kein eigenes Faxgerät und es fallen für dich keine Kosten an. Alternativ ist auch der Versandt einer Email möglich.
Die Beteiligung von Männern ist übrigens ausdrücklich gewünscht.
Wir machen`s grün…und weiblich!
0Am 10. und 11.1. ist der Bundesvorstand in Wörlitz in Klausur gegangen, um über die anstehenden Landtags- und Kommunalwahlen, die grünen Zukunftsforen und die “Green Economy” zu sprechen.
Anschliessend gingen die beiden Bundesvorsitzenden vor die Presse:
Ein grünes Querschnittthema ist natürlich die Frage der Gleichstellung der Frauen. Die frauenpolitische Sprecherin Astrid Rothe-Beinlich hat zu der Klausur das folgende Papier verfasst, in dem unter anderem auch die frauenpolitische Terminplanung 2011 enthalten ist:
Zur aktuellen Situation:
Frauenpolitik mit dem Ziel der echten und umfassenden Gleichstellung ist und bleibt – auch und gerade mit Blick auf das Nicht-Agieren bzw. die Aussagen von Ministerin Schröder für die schwarz-gelbe Koalition im Bund - grünes Alleinstellungsmerkmal.
Wir sind die Partei mit den meisten Frauen auf allen Ebenen und wir buchstabieren grüne Frauenpolitik konsequent durch – so auch mit Blick auf den Green New Deal, den neuen Gesellschaftsvertrag aber auch ganz konkret, wie nicht zuletzt in der Debatte um die grüne Bürgerversicherung, in unserer online Reihe: „Frauen im Krieg“ oder mit Blick auf eine geschlechtergerechte Steuerpolitik. (weiterlesen …)
“Nicht länger Machos sein müssen” – Das Grüne Männer-Manifest
1Eine Frau ist Bundeskanzlerin. Frauen machen die besseren Bildungsabschlüsse, können Bischöfin werden, mischen in Rap und Hip-Hop mit und sind im Fußball international erfolgreicher als ihre männlichen Kollegen. Gleiche Rechte in Deutschland anno 2010? Ist Alice im Wunderland angekommen?
Mitnichten. Wir Männer sehen, dass unsere Gesellschaft noch immer von einem tief sitzenden Geist der geschlechtlichen Polarität durchflutet ist, der Frauen auf Weiblichkeit und Männer auf Männlichkeit reduziert. Damit muss endlich Schluss sein. Wir wollen nicht länger Machos sein müssen, wir wollen Menschen sein!
Man wird nicht als Mann geboren, man wird dazu gemacht.
Bedeutende Frauen wie Olympe de Gouges, Louise Otto-Peters, Simone de Beauvoir und die Frauenbewegungen im 20. Jahrhundert waren Pionierinnen für Gleichberechtigung und Feminismus. Einen Makel haben einige feministische Diskurse aber leider gerade in Deutschland bis heute: Männer spielen in ihm nur selten eine Rolle. Dabei ist wirkliche Gleichberechtigung, sind gleiche Rechte und gleiche Pflichten nur mit den Männern zu erreichen – nicht gegen sie. Frauen haben durch den Feminismus ihre Möglichkeiten erweitert, Männern steht dieser Schritt noch bevor. (weiterlesen …)











