Artikel getaggt mit Gorleben

Das Wendland ruft

In diesem November soll wieder der Castor nach Gorleben rollen und dort schon wieder von vielen AtomkraftgegnerInnen erwartet, die die Lagerung des strahlenden Mülls in diesem gefährlich unsicheren “Zwischenlager” nicht akzeptieren.

Wir rufen noch einmal zur Teilnahme an der Blockade in Gorleben und der Demonstration in Herford auf. Lesenswert ist zudem der “bewegungsgrüne Aufruf”.

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Demokratischer Rechtsstaat oder Atomstaat-Aufruf des ISM

Im Konflikt um die Laufzeitverlängerung geht es nicht allein um die Energiefrage.

Am Wochenende des 21./22. August wurde in fast allen Tageszeitungen ein „Energiepolitischer Appell“ veröffentlicht. Verfasst und finanziert von den vier deutschen Stromkonzernen, die die 17 deutschen Atomreaktoren betreiben. Unterschrieben von einem illustren Personenkreis aus den Vorstandsetagen von Großunternehmen, von Ex-Ministern und einem Ex-Fußballprofi.

Sie fordern von der Bundesregierung nicht nur die von CDU/CSU/FDP schon versprochene Aufhebung des sogenannten Konsenses über den Atomausstieg und die Verlängerung der Laufzeiten. Auch die zum Ausgleich der Laufzeitverlängerung geplante Besteuerung atomarer Brennelemente soll fallen. Den Rest des Eintrags lesen. »

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Antiatombewegung gestern, heute und leider wohl auch morgen

Nachdem die Grünen nun schon 30 Jahre hinter sich gebracht haben und auch 25 Jahre im Rat der Stadt Enger vertreten sind, gibt es einiges, auf das man zurückblicken kann. Ein “grüner Faden” in unserer Geschichte ist der Kampf gegen die Atomkraft.

Das war schon vor der eigentlichen Gründung der Partei so und man muss befürchten, dass das auch noch eine Weile so bleibt.

Denn obwohl die Endlagerfrage noch nicht geklärt ist und Atomkraft für die Gesellschaft ebenso unökonomisch wie gefährlich ist, versuchen CDU und FDP zuerst die Laufzeiten für Atomkraftwerke zu verlängern und langfristig wohl den Bau neuer Kraftwerke zu ermöglichen.

Mit einer Stimme für Grün am 9.Mai kann man die schwarz-gelbe Bundesratsmehrheit brechen und der Atomlobby einen dicken, grünen Strich durch die Rechnung machen.

Einen kleinen Eindruck vom Anfang unseres Marsches gegen die Atomkraft vermittelt ein Dokumentarfilm, den unser Ratsherr Thomas Haemisch 1980 in Gorleben gedreht hat.



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Auf nach Gorleben

An diesem Wochenende findet wieder einmal ein Castortransport mit hochradioaktiven Abfallprodukten vom französischen La Hague in das Zwischenlager Gorleben in Niedersachsen statt. An diesem Wochenende finden allerdings auch Bustransporte mit höchstaktiven Atomkraftgegnern aus allen Himmelsrichtungen statt. Auch Bündnis 90/Die Grünen und die grüne Jugend zählen sich zu dieser Anti-Atom-Bewegung und werden sich sowohl an der Demonstration am Samstag als auch an der friedlichen Blockade am Sonntag beteiligen.

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Es geht hierbei nicht nur um diesen Transport sondern auch darum, der von den Energiekonzernen und ihren politischen Sprachrohren heraufbeschworenen Renaissance der Atomenergie deutlich entgegenzutreten.

Auch der Engeraner Ortsverband beteiligt sich an diesem Protest. Sowohl der Sprecher Maik Babenhauserheide als auch der Ratsmann Thomas Haemisch haben den Aufruf auf bewegungsgruen.de unterzeichnet.

Wer kürzlich an unserer Podiumsdiskussion teilgenommen hat, weiss sicherlich noch, wie leidenschaftlich Sven Giegold für die Teilnahme an dieser Demonstration geworben hat. Es würde uns sehr freuen, wenn vielleicht auch einige nichtgrüne EngeranerInnen dadurch Lust bekommen haben, der Atomkraft in Gorleben die rote Karte zu zeigen.

Weitere Infos zur Atomlüge gibt es hier: Atomlüge

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